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  • DER TARDIVO
    König der winterlichen Tische
    Der Radicchio Rosso di Treviso IGP tardivo (spät) ist der König unter den Radicchi.
    Bevor er auf die Tische der Gourmets, die ihn zu würdigen
    wissen, kommt, benötigt er viele Wochen geduldiger Arbeit.
    Es handelt sich nur um den authentischen Radicchio Rosso di Treviso IGP, wenn dieser aus dem typischen Gebiet zwischen den Provinzen Treviso, Padua, Venedig stammt und er muss durch die traditionelle Technik des Treibens und Bleichens erhalten werden, wobei die Bündel nach der Ernte – normalerweise ab Anfang November – in Wannen mit Karstwasser gestellt werden. Nach zirka fünfzehn Tagen, d.h. sobald neue Triebe entstehen, wird mit der Phase der Beschneidung, Reinigung und dem Verpacken fortgefahren. Wenn er reif ist, hat er seine typische lanzenförmige Form, mit regelmäßigen und festen Trieben, die an der Spitze zusammenlaufen. Die Blattspreite ist tiefrot während die ausgeprägten Blattrippen weiß sind. Seine unverwechselbare Form verleiht ihm ein fürstliches Erscheinungsbild. Er hat einen einzigartigen ausgereiften, angenehm bitteren Geschmack. Er eignet sich perfekt für die Zubereitung in rohem Zustand und verfügt über eine außergewöhnliche Vielfältigkeit: Vorspeisen, erste Gänge, Hauptspeisen, Beilage, Grundlage von köstlichen Desserts.
    Geschmack
    Rippe von angenehm bitteren Geschmack und knackiger Konsistenz.
    Farbe
    Weinrote Blätter mit weißer Hauptrippe und vielen kleinen Verästelungen.
    Eigenschaften
    Die Triebe sind gleichmäßig geformt und kompakt; einhüllende Blätter, die dazu neigen, sich an der Spitze zu schließen. Kopf mit sauber geputztem Wurzelansatz, dessen Länge der Größe des Kopfes angepasst ist und maximal 6 cm beträgt.
    Consorzio tutela Radicchio Rosso di Treviso IGP e Radicchio Variegato di Castelfranco IGP
    Das Gebiet
    Das Anbaugebiet des Radicchio Rosso di Treviso Tardivo G.G.A.. beschränkt sich in der Region Veneto auf 24 Kommunen, davon 17 in der Provinz von Treviso, 5 in der Provinz von Venedig und 2 in der Provinz von Padua. Produktion, Verarbeitung und Abpackung der Sorte “Tardivo” des Radicchio Rosso di Treviso erfolgen im gesamten Verwaltungsgebiet der nachfolgend angeführten Kommunen. Provinz von Treviso: Carbonera, Casale sul Sile, Casier, Istrana, Mogliano Veneto, Morgano, Paese, Ponzano Veneto, Preganziol, Quinto di Treviso, Silea, Spresiano, Trevignano, Treviso, Vedelago, Villorba, Zero Branco. Provinz von Padua: Piombino Dese, Trebaseleghe. Provinz von Venedig: Martellago, Mirano, Noale, Salzano, Scorzè. Die Produktion findet daher in flachen Gebieten der Mittelregion statt, gekennzeichnet von heißen Sommern und eher strengen Wintern, die den Lebenszyklus der Pflanzen stark beeinflussen. Fruchtbares Land und vor allem reich an Wasser; hier befindet sich die Grenze zwischen Hoch und Tiefebene. Entlang dieser Linie entspringen viele Quellen, so dass sich ein regelrechtes Band, die „linea delle risorgive „ gebildet hat. Reines Grundwasser fließt von den Dolomiten auf die Ebene zu, auf dem Weg talwärts stößt diese grundwasserführende Schicht auf feinkörnigere, wasserundurchlässige alluviale Böden (v. a. aus Ton, sowie Lehm und Sand). An dieser in der Ebene verlaufenden Schichtgrenze wird das Wasser zum Aufsteigen gezwungen und bildet die charakteristischen Quellbäche sog. risorgive. Dies sind rundliche Grundwasseraustrittsstellen im ebenen Gelände. Der Bedeutendste unter den zusammenfließenden Quellbächen ist der Sile, ein Fluss der durch feuchtes Gebiet verläuft und die Wiege eines einzigartigen Ökosystems repräsentiert – und welches unter Naturschutz des Parco Regionale steht. Gerade weil sauberes Wasser reichlich vorhanden ist, gilt es als wichtiger Bestandteil des Produktionsprozesses des Radicchio Rosso di Treviso g.g.A. Die ‘Strada del Radicchio Rosso di Treviso und Variegato di Castelfranco’, eine touristische Strecke, gefördert durch den gleichnamigen Verband, begleitet die Besucher bei der Entdeckung von Sehenswürdigkeiten und Naturschätze, wie mittelalterliche Burgen und Schlösser z.B. in Noale und Castelfranco Veneto, Kunsthandwerke z.B. von Giorgione, Lorenzo Lotto und Tiziano, Venezianische Villen u.a. „la palladiana Villa Emo“, sowie Kunststadt Treviso.
    Anmerkungen zur Kultur
    Die Sorte Cichorium Intybus ist seit eh und je als Wildzichorie bekannt, erst durch die sorgfältige Selektion und kontinuierliche Verbesserungsprozesse in der Produktion wurde diese zum beliebten und berühmten Radicchio Rosso di Treviso g.g.A. gemacht. Ikonographische Studien zeigen, dass der Radicchio bereits im 15. Jahrhundert in Veneto vorhanden war. Insbesondere ein Gemälde von Leandro Da Ponte mit dem Titel “Die Hochzeit zu Kana " (1579-82), auf dem etliche Körbe mit Gemüse zu sehen sind, darunter auch der Radicchio Rosso. Der Ursprung verfliegt in der Vergangenheit, darunter alte Geschichten, Legenden, die sich mit Realität, Anekdote und Tradition vermischen. Einige erzählen von Vögeln, die einen Samen dieser besonderen Zichorie auf dem Kirchenturm von Dosson di Casier, ein Vorort von Treviso, fallen gelassen haben. Dieser Same wurde von Mönchen gefunden, sorgfältig aufbewahrt und kultiviert. Andere glauben, dass das Bleichverfahren, bzw. die Möglichkeit eine einfache und bittere Zichorie in einem schmackhaften Radicchio zu verwandeln, auf eine historische Tatsache zurückzuführen ist: Im Jahre 1870 kam der belgische Gärtner Francesco Van De Borre nach Treviso, wo er für die Realisierung des Englischen Gartens in der Villa Palazzi zuständig war. Man erzählt sich, er sei der Überbringer des „Bleichverfahrens“ vom Chicorée. Andere wiederum denken, dass die Entstehung des Treibverfahrens aus einer Notsituation der Bauern hervorgeht, sie mussten die geernteten Zichorien vor Winterfrost schützen und lagerten deshalb die Pflanzen in Ställen. Durch die Wärme bewahrte die Pflanze ein schmackhaftes Herz, statt in Fäulnis zu übergehen. Da die Bauern reichlich Quellwasser zur Verfügung hatten, typisch für die Umgebung von Treviso, wurde dieser wichtige Bestandteil im Herstellungsprozess miteingeführt. Der einzig wahre historische Beweis allerdings, liegt der ersten Ausstellung des Radicchio Rosso vom 20. Dezember 1900 zugrunde, welche unter der „Loggia di Palazzo dei Trecento“ in Treviso, mit der Unterstützung von Giuseppe Benzi, Verantwortlicher der “Associazione Agraria Trevigiana” stattgefunden hat. Der Radicchio Rosso wurde an sich schon seit der Renaissance als Zichorie angebaut, aber erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts konnte sich das Gemüse mit seinem besonderen Herstellungsverfahren erfolgreich behaupten und

    Verarbeitungsprozess

    Entdecken Sie Schritt für Schritt die verschiedenen Produktionsphasen des Radicchio Rosso di Treviso g.g.A.
    Consorzio tutela Radicchio Rosso di Treviso IGP e Radicchio Variegato di Castelfranco IGP
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    01
    Land, Zeit und Wissen
    02
    Alles beginnt mit der Blüte
    03
    Aussaat im Gewächshaus
    04
    Das Wachstum
    05
    Der erste Frost im November
    06
    Die Ernte
    07
    Die Bleichung
    08
    Das Erwachen der Pflanze
    09
    Das Putzen
    10
    Zum Genuß fertig

    Warum G.G.A..

    Das Kürzel "g.g.A." steht für geschützte geographische Angabe und identifiziert geschützte Produkte gemäß der Verordnung der Europäische Gemeinschaft - insbesondere muss ein genau definierter Herkunftsbezug vermerkt sein, bzw. Namen einer Gegend, eines bestimmten Ortes oder in Ausnahmefällen eines Landes, der zur Bezeichnung eines Agrarzeugnisses oder eines Lebensmittels dient, das aus dieser Gegend, diesem bestimmten Ort oder diesem Land stammt, bei dem sich eine bestimmte Qualität, das Ansehen oder eine andere Eigenschaft aus diesem geografischen Ursprung ergibt und das in dem abgegrenzten geografischen Gebiet erzeugt und/oder verarbeitet und/oder hergestellt wurde.
    Marchio IGP
    Consorzio tutela Radicchio Rosso di Treviso IGP e Radicchio Variegato di Castelfranco IGP
    antipasto
    Tartare con bouquet di Radicchio Rosso di Treviso all’aceto di lamponi e gelatina di clementine
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    antipasto
    Focaccia ai tre radicchi
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    dessert
    Crostatina con confettura di Radicchio Rosso di Treviso amaretti e crema alla grappa di radicchio
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    primo
    Bigoli con crema di zucca Casatella DOP Trevigiana Radicchio Rosso di Treviso IGP e salsiccia
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    antipasto
    Abbinamento di formaggi con radicchio nelle sue declinazioni
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    secondo
    Uovo in camicia gratinato al formaggio su Radicchio Rosso di Treviso arrosto
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    dessert
    Crema di ricotta con crumble di noci e Radicchio Rosso di Treviso e sciroppo d’arancia in verrine
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    secondo
    Fegato alla castellana
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